2010 konnte ich bei Facebook
posten:

"I enjoy the feeling of coming back to the philosophy of dance and life that
I studied a quarter of a century ago. Improvisation and feeling were
difficult concepts to master back then. Now, through TANGO I not only come
back to my roots of dance, but also the circles are closing.
Thank you Nat Horne and all the
teachers and friends that recently brought me back to this life."
11/2010
1983 Der Anfang:

Es war genauso, wie er es später
in "A Chorus Line" als Mike spielte:
"Die Schwester tanzt, das mag ich
sehr......"
1982 lernte Oliver Konrad seinen
Lehrer und Meister
Nat Horne bei einem Tanzworkshop in
Düsseldorf
kennen, zu dem ihn seine
Schwester mitgenommen hatte. Zuerst stand er ganz hinten und betrat
eine neue Welt. NAT HORNE motivierte
mit den Worten" Jazz is feeling" und gab seinen Schülern etwas, was Oliver in
Deutschland immer vermisst hatte. Eine tiefe Verbindung zu den innersten
Gefühlen und vor allem diese auch zeigen zu dürfen. NAT bemerkte diesen
Enthusiasmus und schon am dritten Tag stand Oliver in
der ersten Reihe - nicht
weil er die Technik beherrschte, sondern weil Nat gemerkt hatte, dass da jemand
war, der eine Ausdrucksform für seine tiefsten Gefühle gefunden hatte.
Oliver folgte Nat Horne zu all
seine Workshops in Deutschland. In Braunschweig während dem Versuch eines
Architektur-Studiums wurde er von der
Ballettschule Standke gefördert. Er spielt
seine ersten kleinen Rollen am Staatstheater. Oliver spürte immer mehr den Drang
auf die Bühne.
Er verbrachte eine kurze Zeit an
einer Hamburger Schauspielschule. Schon nach einem Monat hatte er den
Jazzunterricht
als Dozent
übernommen und genoss dadurch den Vorteil
von Einzelunterricht im Schauspiel und in Gesang. Die Honorierung seiner Fähigkeiten war zwar schmeichelhaft
aber in keiner Weise einem Weiterkommen zuträglich; also entschloss er sich
seine Habseeligkeiten zu verkaufen und feierte seinen 23. Geburtstag auf dem
TIMES SQUARE in New York.
Er war dem Angebot von Nat Horne
gefolgt ein Stipendienangebot wahr zu nehmen. Für zwei Jahre besuchte er die
NAT HORNE MUSICAL THEATRE SCHOOL. Später
folgten Stipendien am
BROADWAY
DANCE CENTER und bei
ALVIN AILEYS die ersten
Grundlagen der Regie und der Choreographie erlernte er an der American Akademie
of Dramatic Arts.
Er spielte bei Summer Stock
Produktionen in New Hampshire und bei off-Broadway Produktionen in New
York.
1987 machte er eine entscheidende
Audition bei Baajork Lee für A CHORUS LINE in Wien.
Den Fall der Mauer erlebte er
in Berlin, skurriler Weise während der Endproben von "1-2-3", einem Stück über
den Mauerbau - am Berliner Theater des Westens.
Anschließend machte er mehrere
Tourneen und begann zu inszenieren.
Er war Mitbegründer des
Schlosspark Sommer Theaters in Buckow Märkische Schweiz, dessen Leitung er
für mehrere Jahre übernahm.
Das Highlight seiner
Regiekarriere war die Inszenierung von "Münchhausen Junior" am Berliner
Friedrichstadtpalast.

2004 lernte er die
Künstlerischen Möglichkeiten der Kreuzfahrtbranche kennen und begann bei
AIDA-Cruises als Theatermanager; später als Clubmanager.
Seit 2006 arbeitet er als Manager für das Entertainment bei Phoenixreisen in
Bonn.